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Deutsche Meisterschaft
Samstag, den 05. März 2011 um 11:46 Uhr

Geschwister Martin holen Bronze an den Bodensee

In der Ingolstädter Saturn-Arena fanden am vergangenen Wochenende die Deutschen Meisterschaften im Taekwondo statt. Neben einer Vielzahl hochkarätiger Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet bliesen auch drei junge Talente aus Ailingen zur Medaillenjagd. Zweimal Bronze für die Geschwister Leonie und Dean Martin war am Ende die durchaus zufriedenstellende Ausbeute.


 

Den Anfang für Ailingen machte Vanessa Greif in der Gewichtsklasse bis 41 Kilogramm. Sie schlug sich in ihrem Vorrundenkampf wacker und hielt gut mit, wurde aber schließlich zum Opfer falscher Kampfrichterentscheidungen. So wurden drei klare Kopftreffer trotz Reklamation von Ailingens Cheftrainer Giuseppe Pistillo einfach nicht gewertet. Am Ende musste sich Vanessa knapp geschlagen geben. Angesichts der widrigen Umstände konnte sie mit der gezeigten Leistung dennoch zufrieden sein.

Mehr Erfolg hatte dagegen Leonie Martin bei den Mädchen bis 55 Kilogramm. Sie dominierte ihre Vorrundengegnerin Selina Schwegler vom SV Nennslingen nach Belieben und kam durch einen klaren 10:3-Erfolg ins Halbfinale. Dort traf Leonie auf die Deutsche Meisterin aus dem Jahr 2010, Sare Danaci vom TSC Gladbeck. Einmal mehr bekleckerten sich die verantwortlichen Punkterichter nicht mit Ruhm: Sie sprachen Leonies Gegnerin mehrere Punkte zu, die eigentlich klar als unerlaubte Tiefschläge auszumachen waren. Trotz abermaliger Beschwerde über diese unfaire Bewertung verlor Leonie am Ende mit 4:8 und musste sich somit mit Bronze begnügen.

Ebenfalls die Bronzemedaille erkämpfte sich Leonies jüngerer Bruder Dean Martin in der Kategorie bis 45 Kilogramm. Der Elfjährige ging zum ersten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft an den Start. Entsprechend nervös gestaltete sich die Anfangsphase seines Vorrundenkampfes. Mit zunehmender Kampfdauer fand Dean jedoch zu seinem Kampfstil zurück. So gelang es ihm, einen Rückstand von 0:2 in einen 4:2-Erfolg umzumünzen, was auch für Dean den Einzug ins Halbfinale bedeutete.

Dort stand er dann Ralf Feder aus dem Landeskader von Nordrhein-Westfalen gegenüber. Wieder präsentierte sich Dean unsicher und nervös und ließ sich von dem abgeklärten Kampfstil seines erfahreneren Kontrahenten zu sehr beeindrucken. So kam es, dass er beim Stande von 0:4 in Folge eines harten Kopftreffers vorzeitig aufgeben musste. Sein Gegner Ralf Feder zog damit ins Finale ein, wo er sich am Ende den Meistertitel sichern konnte. „Wenn man bedenkt, dass Dean zum ersten Mal bei einem Turnier dieser Größenordnung angetreten ist, bin ich mit seiner Leistung sehr zufrieden“, konstatierte Betreuer Pistillo nach dem verlorenen Halbfinalkampf. Da auch die anderen beiden Schützlinge sich teuer verkauft hatten, konnte die kleine Ailinger Wettkampfmannschaft am Ende eines ereignisreichen Tages guten Mutes die Heimfahrt antreten.

 

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